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Meine Sportart
Mein Trainingsprogramm
Meine Sportart

Beim Kanurennsport gibt es verschiedene Bootsklassen. Zunächst unterscheidet man Kayak und Canadier.
Im Kayak sitzt der Sportler, hat ein Paddel mit zwei Paddelblättern, und steuert das Boot mittels einer Lenkung, die mit den Füßen im Boot betätigt wird. Im Canadier kniet der Athlet auf einem Bein, während er das andere vor sich stellt, benutzt eine Art Stechpaddel, dass er rechts oder links (hängt davon ab, auf welchem Bein er kniet) ins Wasser taucht.
Im Rennsport werden verschiedene Distanzen gefahren: bei den Männern 200 Meter (Sprint), 500 Meter (Kurzstrecke), 1.000 Meter (Mittelstrecke) und 10.000 Meter (Langstrecke); bei den Frauen gibt es die 1.000 Meter-Distanz erst seit kurzem; die Langstrecke beträgt (noch) lediglich 6.000 Meter. Diese Strecken gelten für alle Bootsklassen, außer dem C8, der nur auf 500 und 1.000 Meter gefahren wird.
Der Kanurennsport ist seit 1936 olympisch. Der Deutsche Kanu Verband brachte schon immer ein paar Weltklassefahrer hervor doch zum international dominierenden Verband wurde er erst nach der Wiedervereinigung, als Top- Athleten der ehemaligen DDR wie Birgit Fischer in den DKV-Kader eingegliedert wurden. Seitdem sind die Deutschen Kanuten weltführend; regelmäßig werden Weltmeisterschaften nach Hause gefahren und bei den Olympiaden (‘92 in Barcelona bis 2004 in Athen) war der Kanurennsport das medaillenträchtigste Kader in der Deutschen Olympia-Nationalmannschaft.
Im Jahr 2005 gab es die Rekordbilanz von 10x Gold, 5x Silber und 3x Bronze bei der WM in Zagreb. In acht der zwölf Olympischen Disziplinen standen die DKV-Athleten oben auf dem Treppchen.
Mein Trainingsprogramm

Egal ob Sommer oder Winter, Training findet immer statt. Auch wenn es im Winter nicht wirklich viel Spaß macht, bei minus Temperaturen auf dem Wasser oder eventuell auch auf Eisschollen herum zu paddeln, denke ich immer an das Sprichwort meines Trainers ,,Im Winter wird man Meister“.
Da wir im Winter mehr Ausdauertraining machen und uns im Sommer mehr auf die Olympischen Strecken konzentrieren, haben wir ein sehr ausgewogenes Training. Im Winter gehört Laufen genau so zum Training, wie Paddeln. Nach diesen zwei Trainingseinheiten hängen wir dann noch eine Krafteinheit dran. In einer Woche komme ich in etwa auf 16 Stunden Training.
Zur Steigerung der sportlichen Leistung, finden regelmäßig im Jahr zusätzlich noch Trainingslager statt. Die Zahl der Trainingscamps hängt auch immer ein bisschen davon ab, ob man in der Nationalmannschaft mitpaddelt oder nicht. Eines wird immer am Anfang des Jahres vor den Qualifikationswettkämpfen abgehalten. Ein weiterer sehr wichtiger Lehrgang erfolgt regelmäßig kurz vor den Deutschen Meisterschaften.
Ein Trainingstag könnte so aussehen:
Morgens um 8 Uhr frühstücken, damit wir pünktlich um 9 Uhr auf dem Wasser sind und unsere erste Einheit absolvieren. Danach haben wir ca. 1-2 Std. Pause bis die zweite Paddeleinheit folgt. Von 13-15 Uhr haben wir dann meist unsere Mittagspause und gehen um 15 Uhr ein drittes Mal aufs Wasser. Was in der vierten Einheit gemacht wird, ist immer unterschiedlich. Möglichkeiten wären Krafttraining, Laufen oder ab und zu auch mal eine Runde Fußball.



