Timo Boll . Tischtennis
Christian Süß . Tischtennis
Mischa Zverev . Tennis
Levent Tuncat . Taekwondo
Miriam Frenken . Kanu Rennsport
Morten Bogacki . Segeln
Jessica Mager . Schießsport
Jennifer Pütz . Hockey
Nora Sommerfeld . Rollstuhltennis
Robby Gerhardt . Rudern
Jennifer Klein . Kanu
Carolyn Moll . Leichtathletik
Janine Beermann . Hockey
Constanze Stolz . Segeln

Inhalt
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Steckbrief
Die Anfänge
Beruf und Freizeit
Meine Ziele


Steckbrief
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Name 
Christian Süß

Geburtsdatum 
28.07.1985

Sportart 
Tischtennis

Verein
 
Borussia Düsseldorf

Erfolge 
Silbermedaillengewinner Olympische Spiele Peking mit der Mannschaft 2008
Olympia-Teilnehmer 2008 Peking
WM-Teilnehmer 2008-2004
Europameister Doppel 2008 u. 2007
Europameister Mannschaft 2008 u. 2007
2. Platz Weltmeisterschaft mit der Mannschaft 2004
Champions League Sieger 2009
Deutscher Mannschaftsmeister 2008 u. 2003
Deutscher Pokalsieger 2008
ETTU-Pokalsieger 2007
Sieger German Open Doppel 2009
2. Platz Deutsche Meisterschaft Einzel 2009
Sieger Taiwan Open Doppel 2007
Deutscher Meister Doppel 2007 u. 2005 u. 2004

Weltrangliste: 23 (Stand: 05/09)
Deutsche Rangliste: 3 (Stand: 05/09)

Ausbildung
 
Ich bin Sportprofi!
 
Lieblingssportler 
Nein, das habe ich noch nie gehabt. Es gibt zwar Sportler, die ich bewundere, aber keinen Spezifischen!

Lieblingsbuch 
Eigentlich lese ich nicht so gerne.
Harry Potter ist ganz nett

Lieblingsfilm 
Alles, was aus Hollywood kommt. Gerne Actionfilme und die Serie: Twenty Four

Lieblingsband 
Keine

Lieblingsrestaurant in Düsseldorf?
Nudelhaus; Trotzkopf an der Rennbahn

Lieblingsbar in Düsseldorf
Mongo’s im Hafen

Hobbys 
Relaxen, seit kurzem spiele ich regelmäßig Golf; alle möglichen Ballsportarten, wie zum Beispiel Tennis und Fußball; keine Wassersportarten

Statement 
Ich finde es schön, dass junge Talente auf ihrem Weg zu Olympia unterstützt werden und hoffe, dass sich das Engagement auch durch die entsprechenden Erfolge bezahlt macht.

Schönster Moment
Mein schönstes Erlebnis hatte ich 2004 bei der Weltmeisterschaft in Shanghai. Dort habe ich zusammen mit der Mannschaft die Silbermedaille gewonnen. Doch diese Medaille war nicht das Ausschlaggebende: Im Finale haben wir zwei Chinesen geschlagen, die kurz zuvor noch Olympiasieger geworden sind. Als wir sie besiegten, brach riesengroßer Jubel aus. Dieser Moment war unglaublich schön und gleichzeitig der Bedeutendste in meiner bisherigen Karriere!


Die Anfänge
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Mit vier Jahren stand ich zum ersten Mal an einer Tischtennisplatte und machte meine ersten Versuche. Durch meinen Opa sowie meinen Vater wurde mein Interesse am Tischtennis geweckt, so dass ich bereits mit sechs Jahren in meinen ersten Tischtennisverein eintrat.

Mit zwölf Jahren besuchte ich das Deutsche Tischtenniscenter, welches sich damals noch in Heidelberg befand. Im dortigen Internat habe ich meine Mittlere Reife abgeschlossen und konzentriere mich seitdem ausschließlich auf den Tischtennissport.

Das Tischtennis-Internat hat nicht nur zur meiner sportlichen, sondern auch zur meiner persönlichen Entwicklung beigetragen. Ich glaube, dass man durch den Besuch eines Internates schneller selbstständiger und damit auch schneller erwachsener wird. Man lernt schon sehr früh, das Leben mit anderen Augen zu sehen!

Da ich schon sehr früh mit dem Tischtennis in Berührung kam, habe ich eine sehr große Bindung zu diesem Sport. Diese Sportart löst bei mir noch heute eine große Faszination aus, da sie äußerst schnell und dadurch immer sehr spannend ist. Ein guter Tischtennis-Spieler benötigt in diesem Sport große Aufmerksamkeit, hohe Schnelligkeit und ein sehr gut ausgeprägtes Reaktionsvermögen. Jedes Spiel ist für mich immer wieder aufs Neue spannend und eine große Herausforderung!


Beruf und Freizeit
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Als ich das Sportinternat mit 16 Jahren verließ, habe ich mich ausschließlich auf den Tischtennissport konzentriert. Seitdem bin ich Vollzeitprofi und verdiene damit mein Geld. Ich kann also sagen, dass mein Sport, der mal ausschließlich Hobby war, nun zu meinem Beruf geworden ist. Aus diesem Grund ergibt sich die Frage von selbst wie ich Beruf und Sport kombiniere!

Meine Freizeit ist sehr eingeschränkt, da wir von morgens 9 Uhr bis abends 20 Uhr trainieren. Es gibt zwar von 12 bis 15 Uhr eine längere Mittagspause, aber in der Regel verbringe ich diese auch in meinem Verein, da es sich für mich nicht lohnt für drei Stunden in die Stadt zu fahren. Nach Trainingsende bin ich meistens ziemlich geschafft, so dass ich dann auch nicht mehr viel mache. Für Freunde oder Hobbys bleibt daher oft keine Zeit.

Am Wochenende sind wir entweder auf Lehrgängen oder auf Wettkämpfen, so dass auch hier kaum Zeit für Familie, Verwandte oder Freunde bleibt. Oft sehe ich meine Familie und Verwandten nur kurz unter der Woche oder manchmal erst an Feiertagen.

Mein großes Glück ist jedoch, dass meine Freundin ebenfalls Profitischtennisspielerin ist. Man sieht sich daher jeden Tag, fährt oft zusammen auf Wettkämpfe und teilt natürlich die Leidenschaft zum Tischtennis. Wäre sie nicht ebenfalls so vernarrt in diese Sportart, so wäre eine Beziehung leider gar nicht möglich.


Meine Ziele
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Beruflich

Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht, wie es für mich nach dem Sport weiter gehen soll. Zurzeit verdiene ich mein Geld durch den Sport. Außerdem gibt es im Tischtennis teilweise Spieler die schon über 40 Jahre sind. Vielleicht wird das auch in meinem Fall so sein. Aber erst einmal konzentriere ich mich auf meinen Sport und hoffe, dass ich noch viele Jahre mein größtes Hobby weiterhin als Beruf ausüben kann. Was danach kommt, ist noch völlig offen.

Sportlich
Mein Ziel ist natürlich mich für Olympia 2012 zu qualifizieren. Wie es danach für mich weitergeht, kann ich im Einzelnen noch nicht genau sagen. Es steht ganz klar für mich fest, dass ich mit dem Tischtennisspielen weitermachen werde.

In den kommenden Jahren stehen noch solche Highlights wie die Deutsche Meisterschaft oder die Europa- und Weltmeisterschaft an. Für all diese Wettkämpfe muss ich hart trainieren, um mein bisheriges Leistungsniveau zu halten beziehungsweise zu verbessern.


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